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Sie haben Fragen zur Passteilauswahl oder benötigen weiterführende technische Informationen zu einem Freedom Innovations Produkt? Benötigen Sie Unterstützung bei der Anpassung einer Plié-Versorgung oder bei der Programmierung eines Kniegelenkes? Sie haben Bedarf für eine Schulung vor Ort? Fragen Sie unseren technischen Support:

technik@freedom-innovations.eu

Felix Brinckmann, Dipl. Ing. OT (FH), CPO 
Technical Manager Germany
+49 (0) 151 64 50 53 69

 

 

 Christian Bieber, Dipl. Ing. OT (FH), OTM
Clinical Trainer Germany
+49 (0) 177 485 55 93

 

 

 

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Häufig gestellte Fragen (FAQ)

KARBONFASERFÜßE

Der Fersenauftritt erscheint zu weich, der Vorfußhebel weist jedoch die richtige Steifigkeit auf. Wie kann die Fersensteifigkeit erhöht werden?

Alle Karbonfaserfüße werden von Freedom mit zusätzlichen Fersenkeilen verschickt. Bei Verwendung der Fersenkeile erhöht sich die Steifigkeit der Ferse um etwa eine Kategorie. Hier geht es zu unserer kurzen Videoanleitung.

Der Prothesenfuß macht beim Gehen Geräusche. Wie kann ich das abstellen?

• Kontrollieren Sie bitte, ob die Fußkosmetik eventuell schwarze Flecken auf der Außenseite aufweist. Sind solche Flecken sichtbar, ist das ein deutliches Zeichen für eine starke Reibung zwischen Karbonfußmodul und Fußkosmetik. Setzen Sie, falls erforderlich, eine neue Spectra-Socke ein.

• Überprüfen Sie bitte die Spectra-Socke auf Löcher oder Zeichen übermäßiger Abnutzung und ersetzen Sie sie falls erforderlich.

• Vergewissern Sie sich, dass die Spectra-Socke über den Rand der Fußkosmetik hinausragt, um einen direkten Kontakt zwischen Fußmodul und Fußkosmetik zu vermeiden.

• Schleifen Sie die Fußkosmetik gegebenenfalls an der Kontaktstelle etwas zu.

• Bitte kontrollieren Sie die Kompatibilität der verwendeten Komponenten, wird die passende Fußkosmetik verwendet?

Welche Aufbauempfehlung gilt für die Positionierung des Prothesenfußes?

Eine Aufbauempfehlung liegt jedem Fuß bei. Grundsätzlich sollte die Lotlinie zu Beginn der statischen Anprobe die Trennlinie zwischen dem vorderen Abschluß des (metallenen) Pylons zum Karbonfaserteil durchlaufen. Von diesem Startpunkt aus kann der Aufbau an die individuellen Bedürfnissen Ihres Patienten angepasst werden. Für einen stärkeren Vorfuß- und einen schwächeren Rückfußhebel schieben Sie den Fuß über eine Parallelverschiebung weiter nach anterior, für einen schwächeren Vorfußhebel und einen stärkeren Rückfußhebel bitte nach posterior.

Mein Patient hat seinen Fuß zerbrochen oder delaminiert. Sollte ich nochmals dieselbe Karbonfederkategorie nachbestellen?

Bitte überprüfen Sie zuerst, ob die bisher gewählte Kategorie wirklich zu Ihrem Patienten, seinem Gewicht und seinem Belastungsgrad passt. Insbesondere zur Bestimmung des Belastungsgrades sollten die täglichen Aktivitäten, Hobbys und sportliche Betätigungen besprochen werden. Konsultieren Sie anhand dieser Informationen bitte unsere Kategorienauswahltabelle, die bei der Auswahl der richtigen Festigkeit für jedes Produkt hilft.

Sollte sich der Fuß schneller als früher getragene Fußpassteile delaminiert haben, empfehlen wir einen Fuß in einer höheren Karbonfederkategorie zu wählen. Damit wird gewährleistet, dass das Produkt auch für höhere Belastungen sicher ist.

Wie wähle ich den richtigen Belastungsgrad für einen Patienten, um die korrekte Auswahl der Karbonfederkategorie sicherzustellen?

Die Einordnung unserer Füße folgt zuallererst der Mobilitätsklasse des Patienten. Dabei steht Mob 1 und Mob 2 für ein eher geringes, Mob 2 und Mob 3 für ein mittleres und Mob 3 und Mob 4 für ein eher höheres Aktivitätsniveau.

Unsere Übersicht „Bestimmung des Belastungsgrades“ enthält selbst für ein eher niedriges Belastungsniveau Tätigkeiten wie Golfen oder Tanzen. Im Allgemeinen betrachten Prothesenträger solche Belastungen nicht als „niedrig“. Die meisten unserer Füße sind für Anwender mit der Mobilitätsklasse 3 entworfen und für diese Anwender sind die bei „niedrig“ gelisteten Aktivitäten eher geringe Belastungen. Füße der mittleren oder hohen Kategorie werden sich für die beabsichtigten Aktivitäten gut eignen, könnnten sich beim normalen Gehen aber als zu steif erweisen. Die meisten Anwender beginnen mit einem eher niedrigen Belastungsgrad und steigern sich je nach den individuellen Zielen und Möglichkeiten.

Mein Patient sagt, die Ferse sei zu weich. Was kann ich tun?

Überprüfen Sie, ob die Karbonfederkategorie des Fußes für das Gewicht und die Belastung des Patienten geeignet ist. Konsultieren Sie dazu unsere Kategorienauswahltabelle. Überprüfen Sie bitte auch den Aufbau ob eventuell der Rückfußhebel zu kurz eingestellt wurde oder der Fuß zu viel Spitzfuß aufweist. Mit den mitgelieferten Fersenkeilen können Sie die Ferse um etwa eine Kategorie härter einstellen ohne dabei die Steifigkeit des Vorfußes zu verändern.

Mein Patient sagt, die Ferse sei zu hart. Was kann ich tun?

Überprüfen Sie, ob die Karbonfederkategorie des Fußes für das Gewicht und die Belastung des Patienten geeignet ist. Konsultieren Sie dazu unsere Kategorienauswahltabelle. Überprüfen Sie bitte auch den Aufbau, ob eventuell der Rückfußhebel zu lang eingestellt wurde oder der Fuß zu wenig Spitzfuß aufweist.

Mein Patient sagt, der Vorfußhebel sei zu hart. Was kann ich tun?

Schieben Sie den Schaft über den Fuß weiter nach anterior, um den Vorfußhebel zu verkürzen bzw. reduzieren Sie die Spitzfußstellung des Fußes. Kontrollieren Sie die Karbonfederkategorie des Fußes mit unserer Kategorienauswahltabelle.

Mein Patient sagt, der Vorfußhebel sei zu weich. Was kann ich tun?

Schieben Sie den Schaft über den Fuß weiter nach posterior, um den Vorfußhebel zu verlängern bzw. verstärken Sie die Spitzfußstellung des Fußes. Kontrollieren Sie die Karbonfederkategorie des Fußes mit unserer Kategorienauswahltabelle.

PLIÉ KNIEGELENK

Bei allen Fragen rund um das Plié Kniegelenk steht Ihnen unser Techniker-Team gerne mit Rat und Tat zur Seite.